17. Februar 2011

Nö, nö, nö, nö, nö

soooo nich!

Wir wohnen ja ganz ruhig und beschaulich in einer klitze kleinen Strasse, in einem klitze kleinen Dorf jenseits von Uedem. Wenn man da beim Kartoffel schälen von heftigem Lärm überrascht wird, schaut man natürlich nach der Ursache des Störenfrieds. Denn, nicht einmal unser kleiner Ort ist vor Verbrechen in Form von Autodieben und anderen lichtscheuen Gestalten gefeit.

Nun ja, ich schaue also raus, und wer parkt da keck auf unserer Einfahrt?
Ein fetter Panzer macht sich da breit.




Da mein Liebling ja für Überraschungskäufe jedweder Art bekannt ist, denke ich so bei mir "Er wird doch wohl nicht..."

Doch als ich zur Strasse blicke, sehe ich das der Panzerfahrer auch noch all seine Kumpel mitgebracht hat.


Das gesamte Grundstück war umzingelt .




Sogar vor unserer Haustür sah ich direkt in die Mündung eines Kanonenrohr´s.



Man, ihr glaubt gar nicht wie froh ich war als mir dämmerte, dass mein Liebling keinen solchen Neukauf getätigt hat.


Ganz liebe Grüße aus der bestbewachten Strasse jenseits von Uedem

Eure

7. Februar 2011

Endlich Sonne

und sage und schreibe 12 Grad. Oh ja, der Tag war wundervoll. Ich habe mich sofort mit der Kamera bewaffnet und im Garten die allerersten Frühlingsblüten
im Bild festgehalten.



Die Sonne tat sooo gut. Und wie Sie so in meine Glasvitrine schien dachte ich, ich zeige Euch mal meine ältesten Gläser.



Gläser und Karaffe sind mindestens 100 Jahre alt und vom Bruder meiner Großmutter, an meine Mutter und dann an mich weitergegeben worden.



Der Verschluss der Karaffe ist ein hohler Glasballon und unglaublich zierlich.



Die Gläser selbst sind alle ganz unterschiedlich hoch, dick und weit.



Auch wenn sie nicht die schönsten sind, ich liiiebe sie und halte meine "Schätze"
ganz fest in Ehren.

Ich wünsche euch eine möglichst stressfreie Woche und sende


viele liebe Grüße
Eure

17. Januar 2011

Hochwasser

"Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett geseh´n ......"
Gott sei Dank! Kennt Ihr dieses Karnevallied?
(Es muß wohl in früherer Zeit bei Niedrigwasser gedichtet worden sein.)

In unserem Rheinabschnitt streckt er nur hier und dort seine nassen Füße aus.
Denn wir haben einen neuen Deich, und der hält prima.


Jedoch hat er sich in seinem Bett sehr breit gemacht. Alles was hinter dem Deich liegt wurde kurzerhand geflutet.



Auch diese Strasse, die normalerweise zu ein paar abseitsgelegenen Höfen und zur Rheinfähre führt. Der Fährdienst liegt erst einmal auf "Eis" und die Kinder der Hofbesitzer werden per Wassertaxi zum Schulbus gebracht.


Glücklicherweise wurden diese alten Gebäude alle auf einer kleinen Anhöhe errichtet, denn der Rhein macht sich nicht zum erstenmal breit.



Ihr seht also, wir haben keinen Grund zur Sorge.

Unsere freiwillige Feuerwehr ist jederzeit in Alarmbereitschaft, falls der noch alte Deich, ein paar Orte weiter, nicht halten sollte.

So, jetzt muß ich weiter. Ich wünsche Euch trockene Füße..

Ähem Liebling, sind wir eigentlich gegen Hochwasserschäden versichert?!




Viele Liebe Grüsse
von

24. Dezember 2010

Die allerschönste Deko

macht die Natur, oder!?

Ich wünsche allen ein fröhliches, besinnliches, schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr !




Für die vielen lieben Kommentare und das Lesen meines Blog´s möchte ich mich ganz herzlich bedanken und freue mich auf bald
viele liebe Grüße
von

28. Oktober 2010

Was ich mache wenn´s draußen fies ist ?

Na, dann gibt es im Haus genug zu tun. Beim Aufräumen entdeckte ich, bereits verschollen geglaubte, Familienbilder wieder. Ich hatte sie beim letzten Umzug so gut und sicher weggepackt, das ich sie selbst nicht mehr wiedergefunden habe :o)

Und da ich diese Fotos so gerne mag, möchte ich sie euch auch nicht vorenthalten.

Dieses Bild zeigt das Hochzeitsfoto meiner Großeltern (mütterlicherseits). Es ist an
Ihrem Hochzeitstag dem 06.06. 1935 entstanden. Mein Großvater ist damals sehr krank gewesen, was man ihm wie ich finde, auch ansehen kann.



Dieses Bild zeigt meine Ur-Großeltern (die Eltern meiner Großmutter) welches um das Jahr 1900 entstand. Meine Urgroßmutter starb bereits im Alter von 35 Jahren an der Europagrippe und hinterließ 9 Kinder.



Dieses Foto zeigt meine Urur-Großmutter (Mutter meiner Ur-Großmutter)im Alter von 17 Jahren. Sie wurde 1858 geboren.



Das letzte Bild zeigt den Ehemann meiner Urur-Großmutter. Er war Großgrundbesitzer und wurde 1848 geboren.



Alten Schriften zufolge entstammt dieser Zweig der Familie einem französischem Adels-Geschlecht. Es soll auch ein Wappen existieren welches ich aber noch nicht ausfindig machen konnte.

Mal gut das wir diesen strengen Kleiderstil nicht mehr tragen müssen, ich glaub ich würde Beklemmungen kriegen:o)

Ich bedanke mich ganz doll für eure lieben Kommentare und wünsche euch schon jetzt ein gemütliches Wochenende.

Allerliebste Grüße
von

16. Oktober 2010

Die Zeit

rennt mir im Augenblick davon. Und deshalb gibt es bei uns Mahlzeiten die schnell zubereitet sind und trotzdem suuuuper gut schmecken. Diese "grüne Suppe" ist ganz schnell gemacht.

Und für dieses fiese Wetter ideal um sich gut aufzuwärmen.




Man nehme: 1 mittelgroße Zwiebel
750 ml Wasser
3 Tl gekörnte Brühe
1 Pkt. Tiefkühl Brokkoli
2 Becher Sahne
1 Schälchen Sahneschmelzkäse
1 Schälchen Kräuterschmelzkäse

Ziebel kleinhacken und andünsten. Mit dem Wasser ablöschen und die gekörnte Brühe zufügen. Brokkoli zugeben und solange kochen bis der Brokkoli gar ist. Dann das ganze mit einem Stabmixer pürieren. Sahne und Käse hinzugeben und gut rühren bis der Käse geschmolzen ist. Falls die Suppe zu dünn ist ein wenig andicken und fertig.

Vielleicht schmeckt sie euch auch so gut. Sie ist auch prima für Feten geeignet, weil man sie einen Tag vorher bis zum Brokkoli pürieren vorbereitet und am Tag der Feier aufwärmt und dann erst Sahne und Käse zugibt. Man kann sie mit Fleischbällchen servieren. Sie schmeckt und die Kosten sind echt gering.

So, ich tauch dann mal wieder ab. Bis bald

6. Oktober 2010

Was ist daaas?

Wohnt Ihr auch in kleinen Orten bzw. Dörfern? Dann wisst Ihr ja, das man alles, aber wirklich alles über seinen Nachbarn weiß! Manchmal sogar Dinge die er selber noch gar nicht weiß :o)

Mir macht es immer einen riesen Spass wenn die Nachbarschaft aus dem Sinnieren nicht mehr herauskommt. Da ich von Natur aus zu träge bin, mir ungefragt um die Belange meiner Nachbarn Gedanken zu machen, sind wir häufiger das Gesprächsthema.

Als wir dann noch anfingen zu sägen und zu klopfen, hielten Sie es nicht mehr aus.




Überall auf unserer Einfahrt liegen Bretter, und Farbdosen.


Heute war dann der große Augenblick.


Das Rätsel wurde gelüftet. Nun sind alle wieder beruhigt und werden sicher diskutieren ob ein gekaufter Zaun nicht doch besser ausgesehen hätte :o)




Aber, wir mögen unseren neuen, selbstgemachten Zaun sehr gut leiden!!
Und zum Glück habe ich ja einen tollen Schreiner im Haus!

Ganz liebe Grüße von

P.S: Ganz vielen Dank für die lieben Glückwünsche zum Geburtstag meines "Schreiner´s"!!!!